Ja, dieses Jahr kam glücklicherweise nichts dazwischen und auch wir haben es endlich mal geschafft uns das Seifenkistenrennen anzuschauen. Irritiert über verschiedene Anfangszeiten im Netz sind wir gegen 11 uhr losgestiefelt. Der Himmel war bedrohlich grau bedeckt. An Dixies vorbeigedrängelt, standen wir inmitten eines Stadtteilfestes. Natürlich nicht ohne Bier-und Fress- und Schnickschnackverkaufs-Stände, aber auch mit netten Spielständen für Kiddies und natürlich auch für uns. Für 20 Cent liessen wir 5 Bälle durch an Stricken aufgehängte Rohre rollen, die in bestimmte Kästchen fallen sollten. Mit Spaß und natürlich knappen Misserfolg erhielten wir für unsere 20 Cent sogar noch ´nen Trostpreis in Form eines Lollis. Es lebe der Anti-Kapitalismus! Weiter ging es vorbei am Kinder-Puppen-Theater zum Vehikel-beschauen. Von technisch ausgetüftelten Rennmaschinen über kleine Jungs und Mädels mit kleinen Kisten bis hin zu “egal-ob-es-fährt-hauptsache-es-sieht-stylisch-aus” -Fahrzeugen. Bei vielen Kisten will man gar nicht wissen wie viel Geld und vor allem Zeit drin steckt. Den Christian mit seiner Azubi-Truppe haben wir dann auch gefunden. Der konnte uns dann auch sagen, dass das eigentliche Rennen erst gegen 14Uhr losgeht. Da es ganz schön frisch war und die ersten Regentropfen den Weg zur Erde suchten, machten wir uns erstmal wieder auf den Heimweg, der zum glück ja nur 2 Minuten zu Fuß ist.Nachdem es in der Zwischenzeit etwas geregnet hatte, begaben wir uns zum erneuten Mal zum Fockeberg. Diesmal mit Bergo, Christel, Peter, Angelina und der kleinen Antonia. Die Fahrzeuge waren schon auf dem Berg und wir bestiegen mit vielen anderen den Weg nach oben. Auf der Strecke überholten wir schon die erste liegengebliebene Gruppe deren “love-mobil” eine böse achsen-verbiegung hatte und mit keuchenden Gesichtern versucht wurde hochzuschleifen. Oben angekommen war es natürlich noch voller, die Leute drängten sich um die gerade vorgestellt werdenden Wagen. Der himmel riss auf und die Sonne brachte freundliche Strahlen zwischen den Wolken herab. Es wurde noch richtig phantastisch pralliges Sonnenwetter.Natürlich sind wir zu so einem Event nicht ohne Knipse aus dem Haus gegangen. Und die kam dann beim Runden-Wettfahren auf dem Berg auch ordentlich zum Einsatz. Standort auswählen, mitziehen und gleichzeitig Zoomen üben und draufhalten. Es lebe die digitale Fotografie!
Später mal den Berg hinabgestapft, Bier, Fischbrötchen und Fischsuppe zu uns genommen, kurze Atempause von den vielen Menschen. Danach begann die Abfahrt und wir bewegten uns zu diesem Zwecke wieder Fockeberg aufwärts. Fotos geschossen, den immer lachenden Essig getroffen, angestoßen, Fotos geknipst, uns über die Polizei über ihre Kreativität gefreut, die doch tatsächlich Ihren Geschwindigkeits-Blitzer mit hatten, Fotos geschossen, auf die BigBand der Uni getroffen und mit Ihr bergabwärts zu “Tequila” getanzt.
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