Am Samstag war Abschlussfeier mit der “Tischtennis-Meute” (dieser Begriff ist nicht negativ zu deuten!) angesagt. Irgendwann nachmittag, nach einer spontanen kleinen und sehr relaxten Shopping-Tour mit meiner kleinen Betty, ging es mit dem Auto, Torsten und dem Bergo vorbei an Weitwinkel-Wolken Richtung See. Nachdem wir am Eingang brav unsere Parkgebühr entlohnt hatten, trafen wir auf jene Surf-hungrigen Menschen, die schon seit Mittag fleißig am Surfen waren. Nach einer kleinen Ankommens-Pause hat sich der Gunnar dann auch in die “Fluten” gestürzt. Nach 2-3 Stunden, in denen er immer weiter weggetrieben war, teilweise mit dem Teleobjektiv kaum noch zu erkennen und ich ihn auch mehr im Wasser als auf dem Brett erblickte, war ich sehr erfreut, dass Gunter, der “mal eben zu ihm rüber gesurft ist”, mir mitteilen konnte, dass es meinem Schatz gut geht, er keineswegs pappesatt ist, sondern einen mordsmäßigen Gaudi hat…
Zwischendurch ganz erfreut über den auf-mich-zu-surfenden Gunnar schoss ich ein paar nette Fotos, merkte dann aber dass es gar nicht mein Liebster war, weil dieser ein ganzes Stück weiter hinten grad im Wasser lag und schwer zu erkennen war…
Aber nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht, der Gunnar lag nicht nur im Wasser, sondern ist auch gesurft. Hier auch der Beweis:
von seiner bewundernswerten Ausdauer gar nicht zu sprechen…
Mit Grillen, Volleyball und leckeren Esser-und Trinkereien ging es in den Abend hinein. In immer späterer Nacht konnten nur die ab und zu über uns donnernden Flugzeuge die 2 sich abwechselnden Themen von Tischtennis und Unterschiede zwischen Männern und Frauen unterbrechen…
Nach mehreren Versuchen mal so eben nebenbei bei einem Obstler in der Hand den Sternenhimmel möglichst unverwackelt auf ein Bild zu bannen, war es auch für die letzten von uns Zeit den Kopf in den Schlafsack zu betten. Nach einem tiefen Schlaf krochen wir nach und nach aus unseren Zelten - gerade mal um 10 war Kai schon von 2 Stunden Surfen zurück - und erkannten, dass zumindest die Wespen sehr begeistert über unseren Aufenthalt am See waren. Gut, circa 15 hatten sich zwar in einem Becher ertränkt aber 40-bis 50 labten sich an ausgelaufenen Saft und anderen Dingen die noch auf dem Tisch zu finden waren. Nach Brötchen, Steak und Chicken-wings zum Frühstück, surfen, baden, relaxen und ein paar Geschichten von Ephraim Kishon ging es mit Sonnenbrand auf dem Schulten wieder Richtung Heimat.

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