am letzten Abend in Bangkok noch bis 4Uhr nachts unser Reisetagebuch geführt, wachten wir auch prompt nach der Check-Out Time auf. Alles kein Problem gewesen, wir sind ja in Thailand.
Rucksaecke in der Unterkunft gelassen und zu Fuß, wieder durch die Universität (es gibt hier wohl um die 20), zum “Großen Palast”. Angekommen noch umziehen, da weder freie Schultern noch freie Knie akzeptiert werden. Kein Problem dank unseren Zip-Hosen. Für 10Euro fuer uns beide waren wir umgeben von hunderten von Thais (für sie ist der Eintritt kostenlos) und vielen anderen Touristen. Ohne Frage ein sehr prunkvoller Tempel und Palast und sicherlich auch einer der schönsten, aber unserer Ansicht nach zu groß und ohne Ruhe, die die anderen Tempel (oder auch Wats) ausgestrahlt haben. Danach wieder Rucksäcke abgeholt und mit dem Taxi zu Nadine, um ein paar Sachen dort zu lassen. Sehr netter Taxifahrer der uns geduldig ein paar Thai-Wörter und deren Aussprache beibrachte. Auf dem Weg und 5Meter vor dem Eingang von Nadine, konnten wir in einer slum-artiger Umgebung “Fußvolleyball” bestaunen. Uns wurde gewunken, doch da man hier anders heranwinkt, war Gunnar total verwirrt und dachte man sei hier nicht erwünscht und will uns verscheuchen. Alle waren jedoch sehr sehr nett, baten uns in die erste Reihe und sogar Essen wurde uns angeboten (ob wir dafür hätten bezahlen sollen, können wir nicht sagen). Danach auf ein kühles Wasser bei Nadine, anschließend wieder mit dem Taxi zur Railway Station, Ticket gekauft und 15min später ging es auch schon los. Vorher wurde Gunnar noch von ein paar freundlichen Thais Bier zum Kosten angeboten. Ich bleibe aber doch bei Chang Beer. Im Zug sass uns eine etwas ältere Thai-Frau gegenüber. Irgendwann fing Sie an unsere Beine zu berühren und sich zu freuen. Nur als Sie auf ihrer Sitzbank anfing dem holländischen Pärchen die Knie zu küssen, war es dann doch genug. Aber ein einfaches Handzeichen genügte. Vorbei an sehr armen Wohngebieten (Slums) erreichten wir nach ca. 1,5 Stunden Ayutthaya. Hier angekommen schauten wir uns gleich ein Zimmer an, Preis war ok, nur es liegt auf der anderen Seite des Flusses. Mit der Fähre über den Fluss, den Lonely Planet in der Hand suchten wir unsere ausgesuchte Unterkunft. Nach langem hin und her (Orientierung) endlich angekommen, Doppelzimmer 3Euro, alles bestens.
Vorhin grünen Curry mit Reis gegessen dazu ein Chang Beer (echt cool, hat erstens 6,4% und zweitens sind die Flaschen hier mit 640ml gefüllter, also das Bierparadies schlechthin :-) )
Naja und so sitzen wir jetzt hier und denken schon mal an euch (aber nur kurz :-) ). Morgen geht es ins Unesco Weltkulturerbe mit ausgeliehenen Fahrrädern und vielleicht noch ne Bootstour rund um die “Insel”. Jetzt wird es noch ein Bier geben und danach ab ins Bett. Wir melden uns.
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