nach einem Tag in Chiang Mai ohne Tempel und großes Sightseeing haben wir uns entschlossen ein 3 Tages Trekking zu machen. Auf der Suche nach Angeboten kamen wir in ein angeblich offizielles Touristenbüro (T.A.T.). Sehr freundlich empfangen, wurden uns auch schnell 2 Angebote über mögliche Touren gemacht. Doch dann kam der Preis, der uns doch sehr entsetzt hatte. Für 3 Nächte und 4 Tage wollte der nette Herr 350Euro pro Person haben. Mit einem Lächeln haben wir uns verabschiedet und dann doch vor unserem Güst House (Unterkunft im Doppelzimmer für 2,30Euro die Nacht mit eigener Dusche) gebucht. 3 Tage und 2 Nächte für 24Euro pro Kopf. So ging es dann auch am nächsten morgen gegen 9:30 Uhr los. Normalerweise ist so ein Trek mit 10-12 Personen besetzt, bei uns waren es nur 3, zwei davon waren wir :-) . Mit einem netten Mädel (Hayley) aus Australien und unserem Guide Sammy ging es, mit Zwischenstopp auf nem Markt (dort wurde unser Essen für die nächsten Tage gekauft) zum Elefantenreiten. 1 Stunde auf dem Ding (Gunnar sass auf dem Hals), 10 Bananen und 3 Stück Zuckerrohr gefüttert, ging es weiter in Richtung Berge. Angekommen, baden im Wasserfall, Picknick, auf 1000m hoch, sind wir irgendwann (nach ca. 3,5h laufen) nachmittags in einen wunderschönen Bergdorf angekommen. Das zu Hause von ca. 120 Karen (eins der vielen Bergvölker in Thailand). Darunter auch die Familie von unserem Guide. Noch schnell Guten Tag und Danke gelernt, da die Menschen hier nicht Thai sprechen. Da wir so wenig waren, wurde wir von der Familie eingeladen in ihrem Haus (Art Baumhaus) zu essen. Sehr interessantes Erlebnis für alle und sehr sehr lecker. Nach dem Essen wurde vor unserer Hütte ein Lagerfeuer entfacht, und als es endlich brannte (wegen dem Regen, jetzt wissen wir auch warum es Regenwald heißt) kamen immer mehr Kinder angelaufen (es waren dann ca. 35) und fingen an uns Lieder zu singen. Ein sehr rührendes Ereignis für uns, man kann fast sagen uns standen die Tränen in den Augen. Am schönsten war der Elefantentanz, bei dem wir mit den Kindern Hand in Hand um das Feuer sprangen. Unvergesslich! Bei Chang Bier, Gitarrenmusik und einem typischen Karen-Instrument, liessen wir den Abend umgeben von Naturgeräuschen ausklingen. Am nächsten Morgen Frühstück bei der Familie, unsere Essen wurde gekocht und in Bananenblättern eingewickelt, ging es weiter in Richtung Jungle Camp, wo wir die zweite Nacht verbringen sollten. Nach 5h Laufen angekommen, zwischendurch auf nem Reisfeld Mittag gegessen, angekommen. Gunnar hat erstmal geschlafen. Nach langem netten Gespräch mit Sammy am nächsten Morgen bei strömenden Regen zu einem weiteren Wasserfall gelaufen. Dort wieder gebadet und mit 2 anderen Mädels aus England weiter gelaufen. Dann gab es in nem kleinen Restaurant Mittag und weiter ging es zum Bamboorafting. Völlig durchnässt, haben wir uns doch entschieden es mitzumachen. War auch wirklich sehr spaßig. Dann wieder zurück nach Chiang Mai, im Zimmer entspannt, Pizza im Restaurant gegessen, ging es zum Massagestudio “Let’s Relax”. Dort ließen mit einer traditionellen Thai Massage 1 Stunde bearbeiten.
Dann noch über den Nachtmarkt geschlendert. Doch irgendwie gibt es hier auf den Märkten doch immer das Gleiche. Achja zu dem Titel “Oh My Buddha”, diesen Satz hörten wir öfters von Sammy. Sehr lustig. Jetzt wollen wir mit dem Bus nach Lampang fahren, dort eine Nacht bleiben um wieder nach Bangkok zu fahren. Von dort soll es in den Kao Yai Nationalpark, dann auf Ko Mak (ne kleinere Insel bei Ko Chang) und dann nach Kambodscha gehen. Wir haben uns entschlossen auch in die Hauptstadt Kambodschas (Phnom Penh) zu fahren. Mal sehen wo wir landen.
Lasst es euch allen gut gehen.
Ein Lächeln aus Thailand senden euch
Antsche und Gunnar
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