von Chiang Mai in den öffentlichen Bus nach Lampang. Die Busfahrt war ein Erlebnis. Mit ca.140km/h ging es die Berge runter.
Angekommen in Lampang, suchten wir ein Guest House. Dies gestallte sich sehr schwierig, da es einerseits nur sehr wenige hier gab und andererseits die Menschen keine Karten lesen konnten bzw. kein Englisch konnten bzw. nicht wussten auf welcher Straße sie sich befinden. Naja, letztendlich haben wir es nach ca. 3 Stunden geschafft. Nach ner kurzen Dusche in dem unreinen Bad und kurzer Erholungsphase ging es auf zum Shoppen. Angenehmere Klamotten als sonst, nicht so Touri mässig. Während Antje Sachen anprobierte, ging ich in nen Supermarkt und entdeckte mind. 1000 ( :-) )verschiedene Soyasaucen und allerlei Interessantes. Teilnahme an einer Umfrage von Schülern, gegenüber von kleinen Hunden in kleinen Käfigen, vorbei an nem Grill wo ich fälschlicherweise zur Hühnerleber griff. Am nächsten Morgen ging es schon wieder nach Bangkok. Sehr knapp den Zug erwischt, nix im Magen warteten wir auf das im Zug servierte Essen, diesmal mit ner Ameise drin :-) . Angekommen in Bangkok, diesmal etwas entspannter als beim Ersten mal, sind wir überrascht über die vielen Touristen in der Khao San Road, waren wir doch die Einzigen in Lampang. Wieder auf Unterkunftssuche, gab es leckere Fruchtshakes und zum Abschluss des Abend noch für jeden von uns nen Cocktail, von einem sehr spacigen Kellner. Am nächsten Tag ging es in den Dusit Zoo, viele Tiere und entspannte Ruhe. Nicht so toll wie in Leipzig, aber teilweise sehr ähnlich und sehenswert. Danach Bootstour über den Chao Phraya mit den öffentlichen Verkehrsmittel. Starker Unterschied zwischen den Skylinern und denn armen Hütten am Flussrand. Danach in der Nähe des Guest House mit einem Thai und einem Kambodschaner bis nachts um 2 Uhr geplaudert, getrunken (2 Flaschen Rum), gegessen (Langusten) und viel über Thailand und Kambodscha erfahren. Haben schon die erste Einladung nach Kambodscha fürs nächste Jahr :-) . Zwischendurch sassen auch noch 2 Kanadier mit am Tisch und Björn aus Leipzig lief zufällig über den Weg. Also er und sein Freund auch noch dabei. Am nächsten Tag zum Northern Bus Terminal um nach Pak Chong und in den Khao Yai Nationalpark (ältester und beliebtester Thailands) zu kommen. Hier haben wir die ersten unfreundlichen Leute erlebt, die uns mit lauten hektischen Worten versucht haben zum Schalter zu ziehen. Nachdem wir vergeblich versucht haben nen 3.Klasse Bus zu finden, mussten wir 2.Klasse fahren.
Angekommen in Pak Chong von der Khao Yai Garden Lodge abgeholt, Abendbrot und mit kurz vorher kennengelernten deutschen Pärchen Bier und Vodka getrunken. Am nächsten Früh ging es dann endlich in den Nationalpark. Halber Preis für Studenten (100Baht), 40km Hitchhiken (geht hier sehr einfach) auf nem Pickup. Angekommen Rucksäcke in die Holzhütte gestellt und prompt wurden wir von einem Makaken begrüsst. Da es schon später war, konnten wir nur noch einen kurzen Trek durch den Wald gehen. Dieser hat ungefährt 2,5 Stunden gedauert und führte uns durch dichten Regenwald. Wir sahen Schmetterlinge, hohe Baumwurzel, Lianen und sehr viele Leeches (Blutegeln) an unseren Beinen. Kurze Angst überkam uns, da es schnell dunkel wurde und wir noch im Wald waren, sehr schnell durch den Wald gelaufen, endlich Autogeräusche, wir waren draussen. Von Blutegeln befreit, Abendbrot, sahen wir ein Stachelschwein (sehr selten zu sehen im Park). Auf dem Weg zu unserer Hütte mitten im Wald sahen wir wirklich gar nichts mehr. Nur einen großen Schatten der von links nach rechts sich bewegte. Hier gibt es ja Bären und Tiger, wir hatten große Angst. Zum nächsten Bungalow gelaufen, Taschenlampe ausgeliehen. So ging es. Die Nacht hat es komplett durchgeregnet, dafür am nachsten Tag kein Regen. Längerer Trekkingpfad, ca. 4,5h durch Wald, über Bäume und Flüsse, Berg hoch, Berg runter, Matsch rein, Matsch raus. Ihr hättet uns sehen sollen. :-) . Kurz vorm Aussichtsturm beginnt der Regen, noch schnell über nen kleinen Fluss mit Elefantenspuren (sowohl Fusspuren als auch die Anderen). Auf dem Turm angekommen, haben wir nach langen warten mehrere Hornvögel (hornbills), einen Kommodovara und andere Vögel gesehen. Keine Elefanten, Gauren und Tiger. Zurück gehitchhiked, wieder Abendbrot, Licht neben unsere sehr einsamen Hütte, lernen wir Kathy aus England kennen, die 9 Monate auf Reise durch die ganze Welt ist. Nach nettem Gespräch wieder auf den bequemen Holzfussboden geschlafen. Nächster Morgen Fotoshooting mit nem Makaken und mehreren Schmetterlingen. Hoffentlich werden die Bilder toll. Mit dem Pickup, Kathy aufgesammelt, und ab zum Wasserfall wo “The Beach” gedreht wurde. Sehr stark zur Zeit, durch die Regenzeit. Dann durch den Wald zum nächsten Wasserfall, wo wir 3 alleine eine kleine Rast gemacht haben und die Natur genossen. Uebrigens kein Vergleich zur Natur bei Chiang Mai. Hier ist alles viel uriger, sehr dicht, halt so wie man sich nen Regenwald vorstellt. Nach dem Mittagessen, kurz gehitchhiked, 2 Makaken und 1 kleines gesehen, dann in nen anderen Pickup, nochmal 5 Makaken (einen auf nem Foto im Sprung erwischt :-) ), ging es 40km weit, wieder zurück nach Pak Chong. Dort in nem Bus nach Khorat, und von dort um 21 Uhr nach Chantaburi, und jetzt sind wir in Trat. Treffen uns bald mit Marci und fahren gemeinsam nach Ko Mak, eine kleinere Insel bei Ko Chang. Genug geschrieben.

@Axl: Dein Lonely Planet hat eine ganz private Reise durch Thailand in nem Bus unternommen, da er sich im Bus versteckt hat als wir ausstiegen. Er ist aber ganz brav wieder zurückgekommen und er sagt es hat ihm gefallen.

Bis bald
Antje und Gunnar

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