Haben es geschafft aufzustehen. Mit Helen und ohne Sebastian (der lieber geschlafen hat) ging es gegen 6 Uhr auf Bootstour bei Sonnenaufgang. 10 Minuten mit dem Strom, 1 Stunde 20 dagegen. Mit weniger Wasser im Ganges sicherlich noch interessanter. Am nächsten Tag Tempeltour durch Varanasi. Am interessantesten war der Affentempel (ohne Languren, aber mit Rhesusaffen). Dort weichen wir den leicht kleptomanischen Affen aus und hören einer Gruppe von Leuten beim Musik machen zu. Am folgenden Tag fahren wir zu viert (ohne Bergo, da er sich nicht so wohl fuehlte) nach Sarnath. Hier soll Buddha das erste Mal seine Lehre verbreitet haben, nachdem er erleuchtet wurde. Der Ort ist im Vergleich zu Varanasi sehr entspannt und verhältnismäßig sauber. Hier kann man sich einige Tempel (buddhistische, jainistische und nepalesische), eine sehr alte Ruine und das klimatisierte archäologische Museum (2 Rupies Eintritt) ansehen. Das letztere hat sehr alte Ausstellungsstücke (bis hin zum 3 Jh. vor Christus) und ist gut für ne Abkühlung für Zwischendurch. Letzter Tag, letztes Gassenlaufen, Verabschiedung von Helen. Ab zum Bahnhof, eine der schnellsten Riksha Fahrten bis jetzt. Rein in den Slepper Class Zug nach Jalgaon (Maharashtra). Aus 18 Stunden wurden dann schließlich 21,5 Stunden. Jalgaon ist sehr ruhig und etwas moderner & reicher. 50km von hier entfernt liegt das Weltkulturerbe “Hoehlen von Ajanta” und deshalb sehr sauber und touristisch gut erschlossen. Das haben wir auch heute besucht. Wundervolle Natur, bis jetzt die schönste. Entlang eines Flussbogens (sieht wie ein Hufeisen aus) wurden ca. 20 Höhlen aus dem Fels geschlagen. Haben hier einen sehr schönen Tag verbracht. Morgen gehts zu den Hoehlen von Ellora.
Es ist jetzt kurz vor 23 Uhr, wir haben ein leckeres Thali gegessen und der Strom geht wieder. Hier sind gerade Stromsparwochen, also von ca. 18 Uhr bis 21 Uhr ist hier der Saft abgeschalten. Es sind draußen angenehme 28 Grad und Antje (die Naturkonstante verändert sich) friert nur ab und zu.
Bis bald
Antje und Hanuman
3 Kommentare zu “Geburtstaette des Buddhismus und 1100km in 21,5 Stunden”
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Ich sehe du hast wieder einen neuen Spitznamen abgefasst? :-)
Eine Frage hätt ich noch: Wer von euch Beiden fotografiert diesmal mehr? Bin schon gespannt auf die Pix
Denke schon das wir mehr fotografieren. Nur Bergos Kamera laesst sich besser zu den PCs verbinden. :-)
Bis bald
Gunnar