Nach einer Nacht in Junagadh ging es gleich am naechsten Morgen in Richtung Sasan, einem kleinem Dorf direkt am Eingang des Sasan Gir Nationalparks. Zwei nette Jungs haben mich zum Busstand gefahren und sogleich wurde ein Jeep fuer mich angehalten der in Richtung Sasan faehrt. Die Fahrt, die etwa 2 Stunden dauert, kostet 30 Rupien (50 Cent). Ich teile mir den Jeep mit 18 Indern. Ja wirklich. Auf der ersten Reihe sitzen 4 Personen, auf meiner 5 Weitere und hinten nochmal 9. Was ein Spass :-) Bin natuerlich gut in Sasan angekommen und da habe ich auch gleich wieder Nitin von Weitem erkannt. Bei Nitin haben Antje und ich schon vor zwei Jahren uebernachtet und da wollte ich wieder hin. Also gleich ins Zimmer (weniger als 2 Euro die Nacht) und danach die Familie begruesst. Es ist wieder sehr angenehm und die abendlichen Thalis schmecken spitze. In den folgenden Tagen habe ich mehrere Safaris per Jeep in den Park gemacht. Insgesamt wurden daraus 8 Stueck, bei denen man so allerlei Getier beobachten konnte. Fuer mich gab es 8 Loewen, 1 Leoparden, 2 Schakale, Nilgai Antilopen, Sambar- und Axishirsche, Wildschweine, mehrere Adler, Geier, Stoerche und noch so einige Vogelarten zu sehen. Die Loewen und der Leopard waren natuerlich die Highlights. Einmal konnte ich sogar ein Paerchen Loewen bei der Fortpflanzung beobachten. Dabei waren die beiden nur ca. 10 Meter von uns entfernt. Die anderen Male war die Entfernung mitunter sogar geringer. Einfach super. Der Leopard, ein ausgewachsenes Maennchen, hockte auch nur 3 Meter entfernt unter einem Busch und schaute mir direkt in die Augen. Das haette ich niemals erwartet. Ich war insgesamt 7 Tage hier und habe viele nette Reisende (aus den USA, England, Kroatien, Schweden, Kanada uvm) kennengelernt. Allen gemeinsam die Liebe zur Natur :-) Im Dorf mit den 3000 Bewohnern war ich schnell als Mr. Gunnal bekannt und so wurde ich morgens mit den Worten “Hello Mr. Gunnal, how are you?” und einem Chai begruesst. Also ingesamt ein tolles Wildlife Erlebnis hier im Sasan Gir Nationalpark auf der einen Seite und das familiaere durch Nitin auf der Anderen. Gut das war es ueber Sasan. Der naechste Bericht ueber die historische Stadt Junagadh und meine 3 Tage dort kommt bald.

Liebe Gruesse
Gunnar

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3 Kommentare zu “Mr. Gunnal saw a lion”  

  1. Gravatar Icon 1 Dean

    Da hast du ja was erlebt. Einen Wildlife Urlaub werde ich in nächster Zeit bestimmt auch mal machen. Vielleicht sogar in Sasan. Es hört sich alles noch so schön idyllisch und unberührt an. Nicht so wie in den anderen mittlerweile bekannten Urlaubsorten. Schön so was mal zu lesen. Bekommt man glatt Urlaubsfeeling!

  2. Gravatar Icon 2 Jörg Findeisen

    Was sind denn abendliche Thalis?

    In jedem fall ein Sehr schöner Bericht, hast ja ganz schön was erlebt. Du könntest uns ja mal ein Paar photos hochladen, damit wir uns das besser vorstellen können.

    Werd mal versuchen, meine Frau zu einem Abenteuer-Urlaub zu überreden :)

  3. Gravatar Icon 3 G-Man

    Hallo Jörg,

    Thalis sind lecker und was sie genau sind kannst du hier nachlesen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Thali

    Bilder der Indienreise müssen noch aussortiert und bearbeitet werden. Es wird der Tag aber kommen :-)

    Liebe Grüße
    Gunnar

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